Ein langes Wettkampf-Wochenende warf "seine Schatten" weit voraus, denn es gab durch den Veranstalter nur ein Mini-Quartierangebot und kein Massenquartier. Im Hochharz - also in Wildemann oder Umgebung - musste ein Nachtquartier für 2 Nächte gefunden werden... Wir hatten in Seesen Glück und waren - Luftlinie - nicht all zu weit von Wildemann entfernt.... Am Wettkampftag - ich hatte zum Glück eine späte Startzeit - gestaltete sich durch mehrere Straßensperrungen die Anreise zum WKZ schwierig. Das Navi war völlig verwirrt... - und wir standen nach 20 Minuten Fahrzeit wieder am Ortsrand von Seesen... Aber ein Orientierungsläufer weiß sich zu helfen, und so kamen wir auf Umwegen nach Wildemann.

Die Wettkampfangebote nehmen wieder erheblich zu - und man kann, so man Zeit findet, wieder auf Reisen gehen und die "geliebte" Wettkampfform aussuchen…!
Am Wochenende (Sonntag, den 5. September) gab es gleich 3 Angebote: Sprint in Langenhagen, Langdistanz in Rehefeld oder - wie ich es genutzt habe - einen Mittel-OL in Niederlehme bei Berlin.

13.Otto-Spahn-OL in den Fercher Bergen. Da werden bei mir Erinnerungen wach an die Anfangszeit des Orientierungssports.
Otto Spahn gehörte um 1955 – gemeinsam mit Max Giebler aus Halle, Kurt Conrad aus Quedlinburg, Ehrhard Haufe aus Dresden, Eberhard Plötz aus Coswig (Sachsen), Ernst Wichmann aus Magdeburg und einigen Anderen - zu denen, die vor allem die jungen Leute an die Wanderbewegung binden wollten und so eine wettkampfähnliche Wanderform in Vierer-Mannschaften ins Leben riefen.

Die Idee Anfang des Jahres war es, trotz Corona als Verein und als Läufer in Bewegung zu bleiben und wettkampfnahe Orientierungsläufe anzubieten. Nach den ersten Erfahrungen mit MapRun sahen wir eine Möglichkeit dies trotz der unsicheren Corona-Lage kontaktfrei umzusetzen. Nach 3 Monaten und 6 unterschiedlichen Laufangeboten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen haben wir es geschafft über 200 Orientierungsläufer für einen, mehrere oder alle Läufe zu begeistern. Positives Feedback erreichte uns nicht nur aus der Region sondern auch aus Berlin, Sachsen, Niedersachsen und Thüringen. Besonderer Anziehungspunkt des Regio-Cups war die traditionelle Kreismeisterschaft der Quedlinburger.

Die Bad Harzburger Veranstalter hatten eigentlich ein sehr umfangreiches Wochenendprogramm geplant ...- aber „Corona“ schränkte alles ein!
So habe ich mich von vorn herein nur auf die Langdistanz in Hahnenklee orientiert, weil das zu erwartende Gelände ähnlich dem für die bevorstehende Deutsche Meisterschaft im September bei Seesen sein würde. Obendrein hatte ich bereits einen Eindruck von einem Teil des Geländes von meinem mehrmaligen Einsatz als „Technischer Delegierter“ bei den Bad Harzburger Sportfreunden.

Endlich wieder mal "richtiger" Ol, endlich wieder alte Lauffreunde treffen, endlich mal wieder eine altersgerechte Wertung der Laufergebnisse!
Am Wochenende 29./30.Mai 2021 war deutschlandweit die Sächsische Schweiz das Ziel vieler Orientierungsläufer. Jeder wusste: im Felsengebirge rund um die Lasensteine bei Papstdorf und bei Leupoldishein rund um die Teufelsschlucht würde Helmut Conrad auf seinen Laufkarten äußerst anspruchsvolle Bahnen legen.

Claudia und Thorsten Weigert (als Gesamtleiter) haben uns zur Eröffnung des Regio-Cups im "Wettkampfzentrum" am Detmeroder Teich persönlich empfangen und uns die Karten für den Wettkampf übergeben.

Wer hätte gedacht, daß der Winter es noch schafft, uns mit einem Wintereinbruch zu überraschen. Mitten im Lockdown ein heftiger Flockdown, weißes Balsam für die enttäuschte Winterurlaubs-Seele.